Wetten nach System - Gewinn garantiert?

Systemwetten entstanden aus dem Wunsch der Spieler: einen Weg, bzw. ein System zu finden, der Gewinne garantiert. Systemwetten sind somit so alt wie Sportwetten.

FĂŒr verschiedene Sportarten, Quoten und Einzahlungsmöglichkeiten gibt es eine umfangreiche Anzahl an Systemwetten. Es gibt allerdings kein System, das zu 100% Profit garantiert. In letzter Zeit tauchen immer mehr Webseiten und Leute auf, die „sichere Wetten“ und sogar auch Systeme verkaufen, die Profit „garantieren“. Das gibt es einfach nicht.

Wenn diese Tipps und Systeme so sicher sind, warum werden sie dann ĂŒberhaupt verkauft? Warum schweigen diese Personen nicht und werden auf Kosten der Wettanbieter reich?

Jedes Wettsystem basiert auf Mathematik. Spieler, die Mathematik verstehen, verstehen auch das Wesen und den Zweck jedes einzelnen Systems besser. In den folgenden Zeilen vereinfachen und erklÀren wir einige Systeme. Somit werden sie Spielern umso verstÀndlicher.

Es gibt kein System, das Gewinne mit 100%iger Sicherheit garantiert. Nichtsdestotrotz erleichtern sie den Weg zum endgĂŒltigen Ziel.

Der Hauptvorteil von Systemen im Vergleich zu klassischen Wetten ist folgender: Systeme lassen Fehler zu. Nichtsdestotrotz bieten sie die Möglichkeit, einen gewissen Gewinn zu erzielen. Je nach Systemtyp kann man auch einen Teil des eingezahlten Geldes zurĂŒckbekommen.

Spieler erhöhen bei Systemwetten der negativen Progression bei Verlustfall ihre Einzahlung. Andererseits werden bei Systemwetten mit positiver Progression bei Gewinnen die EinsÀtze erhöht.

Im folgenden Text gehen wir auf jedes einzelne System nÀher ein. Zudem erklÀren wir, auf welchem mathematischen Prinzip es basiert.

Alles das zum Zweck der Verdeutlichung dieses Themas.

93/100 Score

Das Martingale System

Dieses Wettsystem zĂ€hlt zu den Ă€ltesten und bekanntesten. Das System wurde fĂŒr GlĂŒcksspiele in Casinos entwickelt. Mit der Entwicklung der Sportwetten begann seine Verwendung auch bei Wettanbietern. Systeme beruhen auf einem einfachen mathematischen Prinzip. Dieses Prinzip garantiert wirklich Profit. Aber nur theoretisch.

Das Problem von Systemen ist folgendes: es ist ausschließlich fĂŒr diejenigen Spieler gut, die sich große EinsĂ€tze leisten können.

Das Prinzip ist sehr verstÀndlich:

Der Einsatz betrĂ€gt beispielsweise 10€. Die Mindestquote sollte in diesem Fall nicht unter 2,10 liegen. Im Gewinnfall betrĂ€gt der Profit 11€ und man fĂ€ngt wieder von vorne an. Im Verlustfall hat man den Einsatz verloren. Bei einer neuen Einzahlung wird der Einsatz verdoppelt. Bei der Quote von 2,10 betrĂ€gt der Einsatz also 20€. Im Gewinnfall bekommt man vom Wettanbieter 42€ (20€ x 2,10 = 42€). Wenn die ersten zwei Einzahlungen (10€ und 20€) abgezogen werden, betrĂ€gt der Gesamtprofit 12€ (42€ – 10€ – 20€ = 12€).

Anfangs denkt jeder Spieler, dass er keineswegs verlieren kann. Das Problem ist aber, wenn man einige Male hintereinander verliert  und die EinsÀtze stÀndig verdoppelt werden.

In der folgenden Tabelle wurde eine mögliche Situationsentwicklung dargestellt. Hier ist eine Tabelle mit einer möglichen Entwicklung. Diese dient zum besseren VerstÀndnis.

Das Martingale System

Das Martingale System

Sieben Tage lang wurde also eine Einzahlung bei einer Quote von 2,10 getĂ€tigt. Am ersten Tag betrug die Einzahlung 10€. Angenommen, die Situationsentwicklung ist die schlimmstmögliche. In den sechs darauffolgenden Tagen sind alle Tipps FehlschlĂ€ge. Am siebten Tag haben wir einen Treffer und der Gesamtprofit betrĂ€gt 74€.

FĂŒr dieses Wettsystem muss der Spieler ĂŒber eine grĂ¶ĂŸere Geldsumme verfĂŒgen. Nur in diesem Fall wird man das System bis zum Ende des Zyklus, bzw. bis zum Gewinn finanzieren können.

Wenn man die Einzahlungen in diesen sieben Tagen zusammenzĂ€hlt, kommt man auf 1270€. Diese Summe brĂ€uchte man also, um die Kosten fĂŒr diese Situationsentwicklung zu decken. Viele werden jetzt sagen, es sei unmöglich, die Quote von 2,10 sechsmal hintereinander falsch zu tippen. Das ist aber sehr gut möglich.

Dieses System war hauptsĂ€chlich fĂŒr Remis geeignet. Man sucht sich dabei ein Team aus, und wartet auf ein Remis dieses Teams. Dabei wird der Einsatz verdoppelt. Jedes Team fĂ€hrt Remis ein, aber wann!? Folgendes kann man sich selbst ausrechnen: ĂŒber wie viel Geld sollte man verfĂŒgen, wenn das ausgewĂ€hlte Team zehnmal in Folge nicht unentschieden spielt.

Wie viel Geld braucht man und ist das ĂŒberhaupt möglich? Das wissen am besten diejenigen Spieler, die dieses Wettsystem als „Bankrotsystem“ bezeichnet haben.

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Super Martingale System

Das Super Martingale System basiert auf den gleichen Prinzipien wie das Martingale System. Dieses Wettsystem ist allerdings fĂŒr Spieler mit einem noch grĂ¶ĂŸeren Budget vorhergesehen. Auf den verdoppelten Betrag wird hier noch der erste Einsatz draufgelegt.

Super Martingale System

Super Martingale System

In einer gleichen Situationsentwicklung hat man beim Super Martingale System einen grĂ¶ĂŸeren Profit. Hier braucht man aber doppelt so viel Geld. Somit dĂŒrfen wir an ein schwarzes Szenario von 10 aufeinanderfolgenden FehlschlĂ€gen nicht mal denken.

Fibonacci-Folge

Bei der Fibonacci- ergibt sich die jeweils folgende Zahl durch das ZusammenzÀhlen der beiden vorherigen Zahlen.  

Die Fibonacci-Folge wurde nach dem italienischen Mathematiker Leonardo Fibonacci benannt. Mathematisch dargestellt sieht diese Folge wie folgt aus:

Fibonacci Folge

Fibonacci Folge

In diesem Fall sieht die Fibonacci-Folge so aus:

1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144, 233, 377, …

Die Fibonacci-Folge ist eine unendliche Folge von Zahlen. Zum Zweck des Wettens interessieren uns nur die ersten acht Zahlen. Das System lÀsst also acht aufeinanderfolgende Fehler zu.

Jede Zahl der Folge stellt eine Stufe dar, bzw. die Ersteinzahlung. Wenn der erste Tipp ein Treffer ist, kehrt man an den Anfang zurĂŒck. Man startet also mit der Zahl eins, bzw. mit der Ersteinzahlung. Wenn der erste Tipp ein Fehlschlag ist, geht man zur nĂ€chsten Stufe rĂŒber. Bis man einen Treffer erzielt, geht die Folge so der Reihe nach. Beim Treffer geht man dann zwei Schritte zurĂŒck. Die Stufe, auf der der Gewinn erzielt wurde, deckt die Verluste aus den beiden vorherigen zwei FehlschlĂ€gen.

⚡ Die meisten Spieler gehen nach einem Treffer nur einen Schritt zurĂŒck. Das hĂ€ngt aber in erster Linie vom verfĂŒgbaren Geld ab. Das System ist erfolgreich, wenn man dank der Treffer wieder auf die erste Stufe gelangt.

Das d’Alembertsches System

Das d’Alembertsches System beruht auf den Annahmen des französischen Mathematikers DÂŽAlembert. Seine Behauptung ist, dass die Anzahl der Treffer oder FehlschlĂ€ge auf lange Sicht ungefĂ€hr die gleiche ist.

Mit mehreren aufeinanderfolgenden FehlschlĂ€gen sind die Chancen auf einen Treffer grĂ¶ĂŸer und umgekehrt. Somit wird bei einem Fehlschlag der Einsatz höher und beim Treffer wird dieser verringert.

In der folgenden Tabelle wird das Genannte verdeutlicht:

Das d’Alembertsches System

Das d’Alembertsches System

In diesem Beispiel wurde also jeden Tag eine Einzahlung auf die Gesamtquote von 2,00 geleistet.  Der Zyklus ist beendet, wenn die erste Stufe erreicht wird, bzw. die Ersteinzahlung.

Am Ende wurde ein Gesamtgewinn von 40€ erzielt. Dieses System ist also weniger aggressiv. Die EinsĂ€tze mĂŒssen nĂ€mlich nicht viel erhöht werden. Somit passt es auch denjenigen Spielern mit einem kleineren Startkapital.

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Labouchere Wettsystem

Das letzte Wettsystem der Wettsysteme der negativen mathematischen Progression ist das Labouchere Wettsystem. Dieses Wettsystem beruht auf einem einfachen Prinzip und zwar sucht man sich selber eine Reihe von mehreren Zahlen aus.

Beispiel: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8

Die Folge ist wortwörtlich beliebig und kann somit beliebige positive Zahlen beinhalten. Diese ist auch quantitativ nicht begrenzt. Man darf aber nicht vergessen, dass eine zu lange Folge auch schwieriger zu beenden ist. Große Zahlen sollten dabei vermieden werden, da jede Zahl in der Folge eine Geldeinheit bedeutet (in unseren Beispielen sind das 10€).

Nachdem man die Zahlenreihe aufgeschrieben hat, bestimmt man die Auszahlung: man zÀhlt die erste und die letzte Zahl der Folge zusammen.

Das sind die Zahlen 1 und 8 in unserem Beispiel. Da jede Zahl eine Geldeinheit ist, benötigen wir fĂŒr die Ersteinzahlung 90€. Wenn mit der Ersteinzahlung ein Gewinn erzielt wird, werden die erste und die letzte Zahl der Folge gestrichen. In diesem Fall sieht die Folge so aus:

2, 3, 4, 5, 6, 7

Die zweite Einzahlung wird wieder von der ersten und letzten Zahl bestimmt. Hier sind das die Zahlen 2 und die 7. Wenn man diese zusammenzĂ€hlt, kommt man zum Betrag von 90€. Das System wird auf diese Weise weitergefĂŒhrt, bis man alle Zahlen der Folge gelöscht hat. Die Höhe des Einsatzes wird also durch die Auswahl der Zahlen bestimmt. Daher wird Spielern mit einem etwas kleineren Budget die Reihe bis zur Zahl 8 empfohlen.

Kommen wir wieder auf unser Beispiel mit acht Zahlen zurĂŒck. Die Ersteinzahlung betrĂ€gt also 90€ (1 + 8 = 9). Falls die erste Wette ein Fehlschlag war, wird das Äquivalent des Einsatzes der Reihe hinzugefĂŒgt (in unserem Beispiel die 9):

1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9

Die Einzahlung betrĂ€gt also nach dem Fehlschlag und der HinzufĂŒgung der Zahl 9 10€ (1 + 9 = 10). Zum besseren VerstĂ€ndnis siehe folgende Tabelle:

Labouchere Wettsystem

Labouchere Wettsystem

91/100 Score

Das Paroli System

Das ist das erste Wettsystem der positiven mathematischen Progression. Hier wird der Einsatz nach jedem Gewinn erhöht.

Das Paroli System ist das Gegenteil des Martingale Systems. Bei diesem System wird die Siegesserie allerdings viel besser ausgenutzt.

Das Paroli System erfordert kein zu großes Budget. Der Spieler bestimmt allein das Ende des Zyklus und einen wie hohen Gewinn er erzielen möchte.

Mat startet beispielsweise mit der Einzahlung von 10€ und möchte einen Gewinn in Höhe von 150€. Nach jedem Treffer erhöht man den Einsatz und nach jedem Fehlschlag fĂ€hrt man mit der Ersteinzahlung fort. Eine Verdeutlichung dafĂŒr gibt es in folgender Tabelle.

Im Beispiel wird der Einsatz um 70% von jedem erzielten Gewinn erhöht. 30% jedes Gewinns wird aufs Konto eingezahlt, bei einer Quote von 2,00.

Das Paroli System

Das Paroli System

Das Parlay Wettsystem

Dies ist ein fast identisches Wettsystem, auf dem auch Paroli basiert. Gleich am Anfang bestimmt man das Anfangs- und Endlimit, bzw. die Ersteinzahlung und den Endgewinn.

Der einzige und wichtigste Unterschied beim Parlay Wettsystem ist folgender: der gesamte erzielte Gewinn wird auf die nĂ€chste Einzahlung ĂŒbertragen. Man lĂ€sst also nicht, wie im vorherigen Beispiel, einen Teil des Geldes (30%) stehen. Der ganze Betrag wird nĂ€mlich in die nĂ€chste Wette investiert.

Dieses System trĂ€gt also mehr Verantwortung. Daher empfehlen wir AnfĂ€ngern und weniger erfahrenen Spielern das Paroli Wettsystem. FĂŒr jedes Wettsystem gilt folgendes: man soll von seinen Regeln keineswegs abweichen.

Das Parlay Wettsystem

Das Parlay Wettsystem

Anti-Labouchere System

Dieses System basiert auf den ungefĂ€hr gleichen Annahmen wie das klassische Labouchere System. Der Spieler wĂ€hlt sich eine Zahlenreihe aus. Jede Zahl der Reihe entspricht dem Einsatz. Auch in diesem Beispiel sprechen wir von einem Einsatz von 10€.

Außer dass man selbst die LĂ€nge der Reihe bestimmt, bestimmt man auch ihr Ende, bzw. den erzielten Gewinn oder die Einsatzhöhe.

Nehmen wir an, dass unsere Reihe wie folgt aussieht:

1, 2, 3, 4, 5, 6

Um die Höhe der Ersteinzahlung zu bestimmen, zĂ€hlt man die erste und letzte Zahl zusammen (1 + 6 = 7). Da es sich bei jeder Zahl um eine Geldeinheit handelt, kommt man auf die Summe von 70€. Bei einem Treffer wird der Gegenwert des Einsatzes ans Ende der Reihe hinzugefĂŒgt. In unserem Beispiel ist das die Zahl 7. Wenn man also getroffen hat, besteht diese Reihe aus sieben Zahlen. Die zweite Einzahlung wird somit 80€ betragen (1+7=8).

Jetzt kommen wir zum nĂ€chsten wichtigen Unterschied: bei einem Fehlschlag wird die erste und letzte Zahl der Reihe gelöscht. In diesem Fall wĂŒrde die Reihe so aussehen:

2, 3, 4, 5

Um den nÀchsten Einsatz zu bestimmen, zÀhlt man die erste und die letzte Zahl zusammen. In unserem Beispiel also die 2 und die 5.

Im klassischen Labouchere System hat man zum Ziel, alle Zahlen zu eliminieren. Das bedeutet dann nur eins: Profit. Das Anti-Labouchere System kann allerdings auf zwei Arten beendet werden. Wenn alle Zahlen der Reihe eliminiert wurden, hatte man offensichtlich zu viele FehlschlÀge. Das System wird in diesem Fall mit einem Verlust beendet. Genau deswegen wurde am Anfang gesagt, dass man das Ende des Systems anhand der Höhe der EinsÀtze oder des realisierten Gewinns bestimmen muss. Mit der Erhöhung der EinsÀtze und der Anzahl der Zahlen erreicht man das vorgegebene Ziel. In diesem Fall wÀre das Wettsystem erfolgreich beendet.

Anti-Labouchere System

Anti-Labouchere System

Wie dieses System aussehen sollte, sieht man in der Tabelle. WĂ€hrend der ganzen Woche hatte man nur eine Einzahlung pro Tag bei einer Quote von 2,00 geleistet. Unter der Woche hatte man zwei FehlschlĂ€ge und zwar am Mittwoch und Freitag. Andererseits sorgen Treffer an den anderen Tagen fĂŒr die positive Bilanz, die man braucht. Das System wurde in diesem Fall also erfolgreich beendet.

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Das Anti-Martingale System

Das Anti-Martingale System unterscheidet sich nicht viel vom klassischen Martingale System. Bei diesem System wird der Einsatz allerdings beim erzielten Gewinn verdoppelt und nicht beim Verlust.

Genau deswegen zÀhlt dieses System zu den Systemen der positiven mathematischen Progression. Der Spieler bestimmt selbst den maximalen Einsatz oder den Endgewinn.

Das Anti-Martingale System

Das Anti-Martingale System

Die Ersteinzahlung betrĂ€gt in unserem Beispiel wieder mal 10€ bei einer Quote von 2,00. In sieben Tagen sollte man einen Gewinn von ca. 450€ erzielen. Dieser wurde auch erzielt. WĂ€hrend der Woche hatten wir allerdings auch einen Fehlschlag. Das Tempo und die Höhe des Gewinns hĂ€ngen weitgehend von der Anzahl der aufeinanderfolgenden Treffer ab, aber auch von der Höhe des Einsatzes beim Fehlschlag.

System 1-3-2-6

Dieses Wettsystem beruht ebenfalls auf Reihen. Die Zahlen der Reihe sind hier aber im Voraus genau angegeben. Somit muss man sie sich nicht selbst aussuchen.

Jede Zahl der Reihe entspricht der nötigen Einzahlung. Nach jedem Fehlschlag kehrt man an den Anfang der Reihe zurĂŒck. Erlaubt sind also maximal vier Patzer.

System 1-3-2-6

System 1-3-2-6

Dieses System hat mehrere verschiedene Szenarien. Möglich sind vier Treffer in Folge. Es können aber auch vier aufeinanderfolgende Treffer erzielt werden. Jedoch wird man erst beim fĂŒnften Versuch den Einsatz zurĂŒckgewinnen können.

Es geht also darum, vier aufeinanderfolgende Treffer zu erzielen. Die Serie der FehlschlĂ€ge sollte dabei so kurz wie möglich gehalten werden. Der Vorteil dieses System besteht darin, dass man keinen großen Geldbetrag riskiert. Durch eine Serie von FehlschlĂ€gen wird man nĂ€mlich immer wieder an den Anfang zurĂŒckgebracht. Das ist zugleich auch der minimale Einsatz, den man je nach verfĂŒgbarem Geld auf dem Konto gewĂ€hlt hat.

Oscar Wettsystem

Das Oscar Wettsystem zĂ€hlt zu den Systemen der positiven mathematischen Progression. Dieses System wird auch HoyleÂŽs Press genannt. Dieses Wettsystem wird in Deutschland und Frankreich auch die geniale Progression genannt. UrsprĂŒnglich wurde es fĂŒrs Casino entwickelt. Das Oscars Wettsystem beruht auf der Theorie, dass die Chancen fĂŒr rot und schwarz die gleichen sind.

Wie die meisten Systeme, kann auch dieses fĂŒr viele andere Wetten verwendet werden. Dabei denken wir auch an Sportwetten. Unser Ziel bezĂŒglich dieses Systems ist es, nur eine Ersteinzahlung zu erhalten.

Auch bei diesem System kann die Höhe der Ersteinzahlung je nach verfĂŒgbarem Geld variieren.

Das Hauptkonzept basiert auf der Tatsache, dass es ZeitrÀume mit hÀufigen Gewinnen und ZeitrÀume mit hÀufigen Verlusten gibt. Diese kommen oft in Serien vor.

Die Aufgabe besteht darin, die Gewinnserien fĂŒr Profit zu nutzen. In Verlustserien sollte man EinsĂ€tze niedrig halten und sie in der Siegesserie erhöhen. Dieses System basiert auf der Voraussetzung, dass es sich dabei um aufeinanderfolgende Serien handelt.

Den Einsatz sollte man bei einer Siegesserie erhöhen und nicht bei FehlschlÀgen. Somit ist das Geld in einer Art Gleichgewicht. Der Einsatz wird also langsam erhöht und zwar mit lediglich einem Betrag des Ersteinsatzes. Somit wird die plötzliche Erhöhung des Betrags verhindert.

Das Oscar Wettsystem – Regeln:

  • wenn die erste Wette gewinnbringend ist, wird ein Teil der Ersteinzahlung zurĂŒckerstattet und die Session wird beendet
  • wenn die Wette ein Fehlschlag ist, muss man danach die gleiche Summe einsetzen
  • wenn die Wette gewinnbringend ist, wird der Einsatz jetzt um eine Einheit des Ersteinsatzes erhöht
  • wenn der Gewinn von einer Einheit erzielt wird, ist die Session beendet

Der Vorteil dieses Systems ist, dass negative Serien möglich sind. Nichtsdestotrotz wird der Zyklus beendet und man erzielt Profit.

Nachteilhaft ist allerdings, dass man bei der Erzielung des Gewinns konsequent sein muss. Nur so kommt dieses System nÀmlich maximal zum Ausdruck.

Oscar Wettsystem

Oscar Wettsystem

Wir sprechen hier also von einer positiven mathematischen Progression, die fantastisch und fundamental ist. Ein Nachteil dieses Systems sind allerdings die kurzen Reihen. Abwechselnde Treffer und FehlschlÀge sind Erzfeinde dieser unglaublichen Strategie.

Zu Wett-Tipps!

Volle und gekĂŒrzte Wettsysteme

Wetten haben ja öfters einen oder zwei Fehler. Gerade aus diesem Grund werden Gewinne nicht erzielt.

Bei Systemwetten ist das allerdings nicht der Fall. Auch bei mehreren FehlschlĂ€gen können nĂ€mlich Gewinne erzielt werden. Im schlimmsten Fall bekommt man mindestens den Einsatz zurĂŒck.

Die gesamte Philosophie des Systemwettens basiert auf Mathematik, bzw. auf Kombinatorik. Aus diesem Grund haben Mathematiker eine Tabelle von Systemen erstellt, die theoretisch eine unbegrenzte Anzahl von Paaren haben können. In der Praxis ist dies allerdings unmöglich. Es folgt eine ĂŒbliche Tabelle, mit der ErlĂ€uterung ihrer Elemente und der Verwendungsmethode.

Systemtabelle

Systemtabelle

Zu sehen ist also eine Systemtabelle mit bis zu maximal 16 Ereignissen, die horizontal angezeigt sind (1-16). Die vertikalen Zahlen (1-16) zeigen die minimale Zahl von Treffer an, die man fĂŒr einen Gewinn braucht. In der Mitte wird die Anzahl der möglichen Kombinationen fĂŒr jedes System angezeigt.

Beim 3/5-System verfĂŒgt man beispielsweise ĂŒber 10 mögliche Kombinationen. Beim 7/13-System sind das andererseits 1.716 mögliche Kombinationen.

Das volle System

Das volle System stellt alle Kombinationen einer bestimmten Anzahl an Paaren dar. Alle möglichen Ausarbeitungen dieser Anzahl von Ereignissen werden als vollstÀndige Systeme bezeichnet.

Diese schon etwas komplizierte Definition verdeutlichen wir anhand eines Beispiels.

Als Beispiel nehmen wir ein System mit 7 Ereignissen (Paaren). Wir haben also ein volles System mit 7 Ereignissen, so dass wir folgende Systeme spielen:

  • 1/7 (7 Kombinationen)
  • 2/7 (21 Kombinationen)
  • 3/7 (35 Kombinationen)
  • 4/7 (35 Kombinationen)
  • 5/7 (21 Kombinationen)
  • 6/7 (7 Kombinationen)
  • 7/7 (1 Kombination)

Bei einem vollen System mit 7 Ereignissen hat man also insgesamt 127 Kombinationen.

GekĂŒrzte Wettsysteme

GekĂŒrzte Wettsysteme einer bestimmten Anzahl von Ereignissen sind integraler Bestandteil des vollen Systems der gleichen Anzahl an Ereignissen.

Unser Beispiel des vollen Systems von 7 Ereignissen sieht beim gekĂŒrzten System so aus:

  • 1/7 (7 Kombinationen)
  • 2/7 (21 Kombinationen)
  • 3/7 (35 Kombinationen)
  • 4/7 (35 Kombinationen)
  • 5/7 (21 Kombinationen)
  • 6/7 (7 Kombinationen)
  • 7/7 (1 Kombinationen)

FĂŒr welches Wettsystem man sich entscheidet, hĂ€ngt von der Zahl der Ereignisse ab, die man spielen möchte. Man bestimmt auch selber das Minimum von Treffern, die man erzielen muss. Die Anzahl der Kombinationen bestimmt die Einsatzhöhe. Die Mindesteinzahlung pro Kombination unterscheidet sich von Wettanbieter zu Wettanbieter.

Im Tagesangebot hat man beispielsweise sieben Ereignisse, auf die man wettet. Anhand eigener EinschÀtzung entscheidet man beispielsweise, dass man mindestens vier Treffer erzielen muss.

Man spricht hier also ĂŒber ein gekĂŒrztes System (4/7) mit 35 möglichen Kombinationen. Die minimale Einzahlung pro Kombination betrĂ€gt beispielsweise 10 Cent (1/10€). Somit zahlt man fĂŒr dieses System also 3,50€ und fĂŒr ein volles System von 7 Paaren 12,70€ ein.

Zu Systemwetten werden bei Wettanbietern hĂ€ufig auch die sog. festen Wetten dazugegeben. Diese Ereignisse sollte man auf jeden Fall richtig tippen. Einschließlich der minimalen Anzahl an Ereignissen, die das System verlangt. Die Quote der festen Tipps wird mit der Mindestanzahl der Tipps im System multipliziert. Somit errechnet man die Gewinnsumme pro Kombination.

Feste Tipps erhöhen den Gewinn des Systems, verringern jedoch die Wahrscheinlichkeit fĂŒr einen Gewinn.

Profis mögen keine festen Tipps. Entscheidet man sich aber fĂŒr feste Tipps, dann sollten es nicht mehr als drei sein.

Damit jedes der Systeme aus der ersten Tabelle so rentabel wie möglich ist, haben Wettanbieter profitable Durchschnittquoten fĂŒr jedes dieses Systeme errechnet (siehe zweites Bild).

Tabelle der Systeme mit rentablen Durchschnittsquoten

Tabelle der Systeme mit rentablen Durchschnittsquoten

👓 Wettsysteme erhöhen Gewinnchancen erheblich und lassen eine gewisse Anzahl an FehlschlĂ€gen zu. Es gibt aber kein System, mit dem man Geld verdient, ohne sich einer detaillierten Analyse der Tipps gewidmet zu haben. Nur so kann man richtige Entscheidungen treffen. Und nur so wird die Anzahl an Treffern grĂ¶ĂŸer als die an FehlschlĂ€gen sein.