Sportwetten Glossar – Wett-ABC

Dirk Mauer
Letztes Update: 29.05.2024
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Das Universum der Sportwetten ist vielseitig und hat außerdem viele Fachbegriffe, die für Newbies nicht bekannt sein müssen. Sogar manch ein Profi kennt nicht alle Fachausdrücke bzw. Begriffe. Deshalb präsentieren wir euch unser umfangreiches Sportwetten Glossar als eine Art Lexikon.

Dieses Wett-ABC wird euch nicht alles erklären können, aber vielen Wett-Fans wird es weiterhelfen, um erfolgreicher zu wetten. Neben dem Sportwetten Glossar haben wir noch viele Wettstrategien in unserer Wettbasis.

Sportwetten Glossar (alphabetisch sortiert):

A

  • Absicherung: oder Cash Out wird häufig im Zusammenhang mit der Sicherung von Auszahlungen bei Sportwetten verwendet. Gerade die Cashout-Option bietet diese Möglichkeit. Du wettest beispielsweise bei einem Fußballspiel auf den Außenseiter und dieser geht in Führung. Dann kannst Du mit Profit aus dem Spiel aussteigen. Du wettest somit im Grunde auf ein Remis und den Sieg des Favoriten. Der Gewinn fällt aber, etwas weniger aus. Du drückst einfach den Cash-Out-Button und die Absicherung wird automatisch aktiviert. Die Absicherung muss nicht immer einen Gewinn garantieren. Sie ist im Grunde genommen eine Strategie zur Risikominderung.
  • Anbieter: Unternehmen oder Plattformen, die Sportwetten anbieten. Sie setzen die Quoten fest, nehmen Wetten an und zahlen Gewinne aus. Beispiele sind Bahigo, Bet365 oder Bet-at-home.
  • Ante-Post-Wette: Das ist die englische Bezeichnung für eine Langzeitwette. Du wettest beispielsweise auf den Sieger der EM oder den Meister einer bestimmten Liga.
  • Arbitrage: Arbitrage wird auch Surebet genannt. Das ist eine Wettstrategie zur Erzielung von Gewinnen. Dabei nutzt man Quotenunterschiede bei verschiedenen Wettanbietern aus. Du findest zum Beispiel einen Wettanbieter mit einer zu hohen Quote auf ein ausgewähltes Ereignis. Andererseits findest du einen Wettanbieter mit einer entgegengesetzten Quote fürs gleiche Ereignis. Z.B. Wettanbieter A bietet eine Quote von 2,15 für mehr als 2,5 Tore, während Wettanbieter B eine Quote von 2,15 für weniger als 2,5 Tore anbietet. Hier erzielst du sicher einen Gewinn, wenn du bei beiden Wettanbietern mit jeweils gleichem Einsatz auf beide Quoten wettet.Surebets oder Arbitrage-Wetten kommen recht selten vor. Zwischen den Wetten darfst du auch keine Zeit verlieren. Wenn der Spieler einige Zeit lang warten muss, um eine angepasste Gegenquote zu bekommen, dann ist das nicht mehr eine Arbitrage-Wette, sondern die Absicherung der ursprünglichen Wette.
  • Asian Handicap: Beim klassischen Handicap gibt es eine fiktive Mannschaftsführung in gesamten Toren. Das ist beim asiatischen Handicap anders. Hier wird ein fiktiver Vorsprung für ein Viertel, ein halbes oder dreiviertel Tor gewährt.Der wichtigste Unterschied zwischen dem klassischen und asiatischen Handicap ist folgender. Man spricht jetzt nämlich von einer Wette mit zwei möglichen Ausgängen.Beim Asian Handicap 0 wird der Einsatz bei einem Remis zurückerstattet. Das gleiche gilt für das Asian Handicap -1, wenn das ausgewählte Team mit genau einem Tor Vorsprung gewinnt.Beim AHC (+0,5) wird ein halbes Tor dazugezählt. Nehmen wir an, Du wettest auf AHC +0,5. Du gewinnst auch dann, wenn das Spiel unentschieden endet. Beim AHC -0,5 muss Deine ausgewählte Mannschaft allerdings gewinnen.Beim Viertel-Asian-Handicap werden die Einsätze auf benachbarte Asiatische Handicaps aufgeteilt. Die Hälfte des Einsatzes geht beim AHC +0,25 auf das Asiatische Handicap 0 (kurz: «AHC 0»), die andere Hälfte auf AHC +0,5. Bei einem Remis erhältst Du mindestens die Hälfte Deines Einsatzes zurück. Zum Beispiel bei AHC -0,75 die Wette zu 50 % mit AHC -0,5 und zu 50 % mit AHC -1,0 gedeckt.
  • Auszahlungsquote: Die Auszahlungsquote wird auch Auszahlungsschlüssel oder Quotenschlüssel genannt. Sie stellt den Wert dar, den der Wettanbieter an die Spieler auszahlt. Der verbleibende Teil stellt die Marge des Online Wettanbieters dar.Einfaches Beispiel: die Quote für beide Tennisspieler beträgt jeweils 1,95. Pro eingezahlten 100 Euro gibt es eine Auszahlung von 95 Euro. Die restlichen fünf Euro behält der Online-Buchmacher als Marge. Der Auszahlungsschlüssel liegt somit bei 95 von 100. Das entspricht also 95%.

B

  • Bank: Ein Teil der Systemwette, der in jedem Fall gewonnen werden muss. „Bank“ wird genutzt, wenn man einen Tipp als besonders sicher einstufen möchte.
  • Bankwette: Bei Systemwetten kann man eine oder mehrere Wetten als «Bank» markieren. Das bedeutet, dass diese Wetten unbedingt gewinnen müssen, damit der Wettschein überhaupt eine Chance auf einen Gewinn hat.
  • Back: Ein Begriff aus der Welt der Wettbörsen. Diesen Begriff verwendet man, um auf den Ausgang eines bestimmten Ereignisses zu wetten. Man wettet beispielsweise auf den Sieg einer bestimmten Mannschaft. Im Gegensatz dazu wettet man bei einer „Lay“-Wette gegen ein bestimmtes Ereignis.
  • Bet: Die englische Bezeichnung für “Wette”.
  • Bonusangebote: Promotionen oder Angebote, die von Wettanbietern angeboten werden, um neue Kunden zu gewinnen oder bestehende Kunden zu belohnen. Beispiele sind Einzahlungsbonus, Gratiswetten oder Cashback-Angebote.
  • Bookie: „Bookmaker“ wird umgangssprachlich auch „Bookie“ genannt. Deutsche Bezeichnungen sind „Buchmacher“ oder „Wettanbieter“.
  • Buchmacher: Das ist ein Unternehmen, das Wetten anbietet.
  • Buchmachermarge: Der Profit des Wettanbieters ist in den Wettquoten eingerechnet. Mit der Quotenanalyse kann man sehen, welchen Gewinn der Wettanbieter beabsichtigt zu erzielen. Zum Beispiel bei einer 2-Weg-Wette im Tennis werden für zwei gleichwertige Spieler die Sieg-Quoten von jeweils 1.90 angeboten. 1/1.90=0.52631; 2×0.52631 = 1.052631 -> 1/1.052631 = 0.95 = 95,0%. Das bedeutet in diesen Quoten steckt eine Buchmacher-Marge von 5,0%. Wird für die beiden Spieler nur eine Quote von 1.80 angeboten, bedeutet das eine Marge von 10%, die dem Buchmacher als Gewinn bleibt.

C

  • Cash-Back: Das ist eine Geld-zurück-Garantie. Als Beispiel nehmen wir eine 50-Prozent-Cash-Back-Garantie auf die erste Wette. Du zahlst beispielsweise 100 Euro ein, bekommst aber bei einem Verlust 50 Euro zurück.
  • Cash-Out: Eine Funktion, die es Wettenden ermöglicht, ihre Wette vorzeitig zum festgelegten Preis auszuzahlen, unabhängig vom tatsächlichen Ausgang des letzten Ereignisses. Dies kann genutzt werden, um vorzeitigen Gewinn zu sichern oder den Verlust zu minimieren.
  • Correct-Score-Wette: Wird auch Ergebniswette oder Resultatwette genannt. Man tippt auf den exakten Endstand eines Spiels (2:0, 4:1 usw.).

D

  • Doppelte Chance: Eine Wette, bei der man auf zwei mögliche Ausgänge eines Spiels wettet. Zum Beispiel: Sieg Team A oder Unentschieden. Dadurch erhöht sich die Gewinnchance, allerdings sind die Quoten niedriger.
  • Double: Wird auch Doppelwette genannt. Das ist eine Wette, bei der zwei verschiedene Spiele ausgewählt werden. Beide müssen richtig getippt werden. Nur so erzielt der Spieler einen Gewinn.
  • Draw No Bet: Mit dieser Wette wird der Sieg eines bestimmten Teams vorhergesagt. Im Fall eines Remis, ist die Wette nicht verloren. Man bekommt nämlich den Einsatz zurückerstattet. Diese Wettart ist identisch mit AHC 0 (Asian Handicap 0). Die Quote auf den Sieg ist bei diesen Wetten niedriger.
  • Drei-Weg-Wette: Diese Wettform umfasst drei mögliche Ergebnisse. Als Beispiel nehmen wir Fußball (Heimsieg, Remis, Auswärtssieg).

E

  • Einzahlungsbonus: Fas alle Wettanbieter belohnen ihre Neukunden mit einem Einzahlungsbonus. Man zahlt Geld auf sein Wettkonto ein und bekommt diesen Bonus. In den meisten Fällen ist das ein 100% bis zu 100 Euro Einzahlungsbonus. Bei einer Einzahlung von 100 Euro bekommt man also noch 100 Euro Bonus.
  • Einzahlungsmethoden: Verschiedene Optionen, die Wettenden zur Verfügung stehen, um Geld auf ihr Wettkonto einzuzahlen. Beispiele sind Kreditkarten, E-Wallets wie MiFinity oder Skrill, Banküberweisungen und Prepaid-Karten.
  • Einzelwette: Eine Wette auf ein einzelnes Ereignis. Es handelt sich um die einfachste Form der Wette, bei der man auf den Ausgang eines einzelnen Spiels setzt.
  • Ereigniswette: Bei einer Ereigniswette setzt man auf eine bestimmte Situation während des Spiels. Man wettet zum Beispiel auf einen Platzverweis oder einen Elfmeter in einem bestimmten Zeitraum während des Spiels. Diese Wetten können vor, aber auch während des Spiels abgeschlossen werden.
  • Erster Torschütze: Man wettet auf den ersten Torschützen während eines bestimmten Spiels. Höhere Quoten gibt es in diesem Fall auf Abwehrspieler oder Torhüter. Somit fallen Quoten auf Stürmer in diesem Fall niedriger aus.

F

  • Faire Quote: Eine faire Quote entspricht genau der eigenen, subjektiven Wahrscheinlichkeit. Man schätzt beispielsweise die Wahrscheinlichkeit eines Sieges auf 50%. In diesem Fall wäre die faire Quote 2.00.
  • Favorit: Das Team oder der Spieler, der laut den Quoten des Buchmachers die höchste Wahrscheinlichkeit hat, ein bestimmtes Spiel zu gewinnen. Die Quoten für Favoriten sind immer niedriger, da ihr Sieg als wahrscheinlicher angesehen wird.
  • Finanzwetten: Mit Finanzwetten wettet man auf ein spezifisches Ereignis oder auf den Wert eines Papiers zu einem bestimmten Zeitpunkt. Mit einer abgeschlossenen Finanzwette nimmt man allerdings nicht am Börsenhandel teil.
  • Free Bet: Man bekommt Geld vom Buchmacher, um eine Wette zu setzen. Dieser Einsatz wird nicht vom Wettkonto abgezogen. Der Reingewinn wird danach auf das Wettkonto weitergeleitet.
  • Fussballwetten: Fussballwetten sind Wetten, die speziell auf Fussballspiele abgeschlossen werden. Sie sind weltweit am beliebtesten. Sie umfassen eine Vielzahl von Märkten, von Torschützen über das genaue Ergebnis bis hin zu Ecken und Karten.
  • Fantasy Wette: Bei Fantasy Wetten wettet man auf fiktive Duelle zwischen zwei Mannschaften. Als Beispiel nehmen wir Manchester City und Bayern München an einem normalen Ligawochenende. Diese zwei Teams spielen in ihren Ligen gegen andere Liga-Konkurrenten. Die geschossenen Tore dieser zwei Teams dienen dabei als Basis unserer Fantasy-Begegnung. Man wettet also darauf, welches dieser zwei Teams mehr Tore erzielt hat.

G

  • Gewinnmarge: Der Prozentsatz des Gesamtbetrags, den ein Buchmacher im Schnitt behält. Es ist ein Indikator für den Profit, den ein Buchmacher aus dem Anbieten von Wetten zieht.
  • Glücksspiel: In der Regel spricht man bei Glücksspielen von Wetten, deren Verlauf und Ausgang im erheblichen Maße von Glück abhängt. Sportwetten sind aber kein Glücksspiel. Die rechtliche Klassifizierung ist allerdings eindeutig. Der Glücksfaktor ist bei verschiedenen Spielen variabel. Roulette oder Lotto sind beispielsweise reines Glücksspiel. Poker hat andererseits einen erheblichen strategischen Anteil.
  • Greyhounds: Greyhound gehört einer besonderen Hunderasse an. In England sind Greyhound-Rennen oder Windhund-Rennen sehr populär. Die Hunde laufen so schnell ins Ziel, weil vor ihnen die Attrappe eines Hasen gezogen wird.

H

  • Halbzeit/Endstandwette: Wetten auf den Zwischenstand (Halbzeit und Endstand). Man wettet darauf, welches Team am Ende der ersten Halbzeit und am Spielende in Führung liegt oder ob es unentschieden ist. Die angebotenen Varianten werden immer mit einem ‘/’ getrennt. Das Zeichen links bezeichnet den Stand am Ende der ersten Halbzeit und das Zeichen auf der rechten Seite für den Endstand. Es gibt insgesamt folgende neun verschiedene Ergebnisse: 1/1 (Heimführung zur Halbzeit und Heimsieg), 1/X (Heimführung zur Halbzeit und Endstand Remis), 1/2 (Heimführung zur Halbzeit, aber Auswärtssieg), X/1, X/2, X/X, 2/1, 2/2, 2/X.
  • Handicap: Eine Wette, bei der einem Team oder Spieler ein Vorteil oder Nachteil gegeben wird, um die Wettchancen auszugleichen. Zum Beispiel kann ein Fußballteam mit einem Handicap von -1 starten, was bedeutet, dass das Spiel mit einem «virtuellen» Rückstand von einem Tor beginnt.
  • Head-to-Head Wette: Eine Wette, bei der zwei Teilnehmer direkt miteinander verglichen werden, unabhängig vom tatsächlichen Ergebnis des Events. Zum Beispiel: Welcher von zwei Tennisspielern erzielt mehr Asse in einem Match?

I

  • In-Play: Inplay oder auch In-Play-Wetten sind Wetten auf laufende Spiele. Der Gegensatz dazu sind Pre-Play- oder Prematch-Wetten.

J

  • Juice: Ist ein Begriff aus dem Amerikanischen. Das ist die Wettanbietermarge, die in den Quoten eingerechnet ist. Bei “No Juice“-Wetten haben Wettanbieter andererseits keine Marge / keinen Gewinn einkalkuliert.

K

  • Kelly System: Das Kelly System ist ein Unit-(Einsatz)System. Im Bereich Sportwetten ist dieses System als Money Management System sehr erfolgreich. Mit dem Kelly System maximiert man Gewinne einerseits und minimiert andererseits das Risiko. In erster Linie muss man bei diesem System die jeweiligen Ereignisse detailliert analysieren. Die Quote auf den Eintritt eines bestimmten Ereignisses wird dann anhand der Analyse erstellt. Dann vergleicht man diese Quote mit der vom Buchmacher. Die wichtigste Aufgabe dieses Systems ist es, Quoten zu finden, die Wettanbieter zu hoch angesetzt haben. In einigen Fällen spricht man dabei auch von Value Bet.
  • Kombiwette: Eine Wette, die aus mehreren Einzelwetten besteht. Alle ausgewählten Ereignisse müssen korrekt prognostiziert werden, um zu gewinnen. Die Gesamtquote ergibt sich aus der Multiplikation der Einzelquoten. Dadurch sind höhere Gewinne möglich.

L

  • Langzeitwette: Wetten auf Ereignisse, die in der fernen Zukunft liegen, z.B. auf den Gewinner einer Fußball-Weltmeisterschaft oder den Meister einer Liga.
  • Last Minute Wette: Eine Last-Minute-Wette wird kurz vor dem Start des jeweiligen Ereignisses gesetzt. Bei Last-Minute-Wetten gibt es öfters Quotenschwankungen. Viele Spieler setzen ihre Wetten sehr oft in letzter Minute.
  • Lay: Mit einer Lay-Wette wettet man gegen den Eintritt eines bestimmten Ereignisses. Z.B. gegen den Sieg eines Teams. Man setzt zum Beispiel auf Lay Chelsea. Man wettet also darauf, dass Chelsea nicht gewinnt. Mit Lay-Wetten übernimmt man sozusagen die Rolle des Wettanbieters und bietet eine Wette auf Chelsea an.
  • Live-Wetten: Wetten, die während des laufenden Spiels abgeschlossen werden. Die Quoten ändern sich in Echtzeit, basierend auf dem Spielverlauf.
  • Livescore: Das ist ein Überblick der aktuellen Spielstände aus einer oder mehreren Ligen. Mit Livescores ist man bezüglich aller aktuellen Zwischenstände immer auf dem Laufenden. Verfügbar sind meistens auch detaillierte Statistiken des bisherigen Spielverlaufs.
  • Livestream: Das sind Übertragungen von Sportereignissen per Internet. So kann man aktuelle Geschehnisse des jeweiligen Events in Echtzeit über Video verfolgen. Das ist vor allem bei Live Wetten hilfreich. Livestreams haben meistens eine minimale Verzögerung von 1-3 Sekunden. Manchmal dauern diese Verzögerungen aber auch deutlich länger. Sie sind jedoch immer schneller als die TV-Übertragung.
  • Liveticker: Liveticker bieten fast in Echtzeit stattfindende Berichte zu einem Sportevent.

M

  • Martingale-System: Das Martingale-System ist ursprünglich aus dem Roulette bekannt. Nach jeder verlorenen Wette wird der Einsatz bei diesem System verdoppelt. So besagt das die Theorie. In der Praxis scheitert diese Theorie jedoch oft. Das verfügbare Geld wird nämlich bald ausgegeben. Oder der jeweilige Wettanbieter akzeptiert Einsätze über einer bestimmten Grenze nicht mehr. Das kann letztendlich zu einem Totalverlust führen. Beim Martingale-System sollte nämlich eine unendliche Bankroll vorhanden sein.
  • Moneyline: Eine Wette, bei der man einfach auf den Sieger eines Spiels setzt, ohne Berücksichtigung des Handicaps. Sie gilt inklusive Verlängerung.
  • Money Management: Money Management bezeichnet die Art und Weise, wie man die Höhe seiner Einsätze bestimmt. Das Money Management ist im Bereich Sportwetten sehr wichtig.

N

  • No-bet: Ein No-bet ist ein Ereignis, bei dem es keine klaren und guten Tipps gibt.

O

  • Outright-Wette: Die Outright-Wette ist der englische Begriff für eine Langzeitwette. Man wettet beispielsweise auf den Sieger einer WM/EM, auf den Meister am Ende der Saison oder welches Team am Saisonende auf- oder absteigt.
  • Over/Under: Eine Wette, bei der man darauf wettet, ob ein bestimmtes Ereignis über oder unter einem festgelegten Wert liegt, z.B. ob in einem Fußballspiel mehr oder weniger als 2,5 Tore erzielt werden.

P

  • Pick: Der englische Begriff für Wett-Tipp.
  • Platzwette: Platzwette ist vor allem bei verschiedenen Rennen üblich. Das sind Pferde-, Hunde- oder Ski-Rennen. Man kann einerseits auf den Sieg wetten. Andererseits kann man darauf wetten, auf welchen Plätzen (bzw. Platz 1, 2 oder 3) das Pferd, Hund oder Skifahrer landet.
  • Progression oder Gewinnprogression/ Verlustprogression: Die Progression hat ihre Wurzeln im Casino, vor allem beim Roulette. Da setzt man beispielsweise so lange auf Schwarz, bis schließlich Schwarz fällt. Da man viel Spielraum nach oben haben sollte, startet man mit einem niedrigen Einsatz. Heute wird die Gewinnprogression aber auch immer öfter im Sportwetten-Bereich angewendet.
  • Punter: Der englische Begriff für Sportwetter, Zocker, Spieler.

Q

  • Quoten: Die Zahl, die die potenzielle Auszahlung einer Wette anzeigt. Sie repräsentiert die Wahrscheinlichkeit eines bestimmten Ergebnisses und bestimmt den möglichen Gewinn.
  • Quotenformat: Die Art und Weise, wie Wettquoten dargestellt werden. Es gibt verschiedene Formate, wie Dezimalquoten, Bruchquoten, asiatische Quoten und amerikanische Quoten.
  • Quotenschlüssel: Der Quotenschlüssel, auch Auszahlungsschlüssel genannt, zeigt, welche Marge der Wettanbieter für eine bestimmte Wette geplant hat. In der Regel liegt der Quotenschlüssel bei ca. 95%. Der Wettanbieter nimmt also in diesem Fall durchschnittlich 5% der Einätze als Gewinn-Marge. Der Quotenschlüssel von 100% entspricht „fairen Quoten“.

R

  • Resultatwette: Mit einer Resultatwette (Ergebniswette oder auch Correct-Score-Wette) wettet man auf das genaue Ergebnis (z.B. 2:1) eines Sportereignisses.
  • Risikofreie Wette: Ein Bonusangebot, bei dem der Wettende seinen Einsatz zurückbekommt, falls die Wette verloren geht. Es minimiert das finanzielle Risiko für den Wettenden.
  • Rollover-Bedingungen: Die Anforderungen, die erfüllt werden müssen, bevor Bonusgelder abgehoben werden können. Oft muss der Bonus mehrmals zu bestimmten Mindestquoten eingesetzt werden.

S

  • Seriosität: Die Zuverlässigkeit und Integrität eines Wettanbieters. Ein seriöser Anbieter hält sich an Regulierungen, bietet faire Quoten und zahlt Gewinne zuverlässig aus.
  • Spezialwetten: Wetten auf spezifische und oft ungewöhnliche Ereignisse innerhalb eines Spiels, z. B. welches Team bekommt die erste gelbe Karte.
  • Sportarten: Die verschiedenen Disziplinen oder Spiele, auf die gewettet werden kann, wie Fussball, Tennis, Basketball usw.
  • Sportwetten-Artikel: Das sind Artikel, die sich mit dem Thema Sportwetten befassen.
  • Spielsucht: Heute leider ein aktuelles Thema. Auch bei den kleinsten Anzeichen von Spielsucht solltest Du Dir unverzüglich Hilfe suchen.
  • Spreadwette: Spreads oder Spreadwetten sind typische amerikanische Wetten. Bei diesen Wetten bekommen Mannschaften fiktiv einen Vorsprung hinzugezählt oder Rückstand abgezogen. Beim Tipp auf Mavericks -6,5 muss das Team mit mindestens sieben Punkten Vorsprung gewinnen, damit die Wette gewinnt. Spreadwette sind sozusagen (Asian)-Handicapwetten. Wenn das Spiel unentschieden endet (beispielsweise bei Dallas -6.0 möglich) bekommt man sein Geld zurück.
  • Stake: Englischer Begriff für “Einsatz”. Auch bedeutet das die Angabe der Einsatzhöhe einer Wette.
  • Sure-Bets: Bei Sure Bets oder Arbitrage-Wetten werden Quotenunterschiede verschiedener Wettanbieter zu gleichem Zeitpunkt zu einem fixen Gewinn ausgenutzt. Sure-Bets kommen aber sehr selten vor.
  • Systemwette: Eine Systemwette ist eine Wette, die aus mehreren Kombiwetten besteht. Im Gegensatz zur Kombiwette muss nicht jede Auswahl korrekt sein, um einen Gewinn zu erzielen.
  • Skrill: Früher Moneybookers genannt, ist ein schnelles und sicheres E-Wallet für Online-Zahlungen.
  • Siegwette: Eine Wette auf den Sieg. Man kann auf den Sieg einer Mannschaft in einem Spiel wetten. Oder man wettet auf einen Einzelsportler oder ein Pferd/Hund in einem Wettbewerb/Rennen.

T

  • Tipp: Die Vorhersage eines Wettenden oder Experten bezüglich des Ausgangs eines Sportereignisses.
  • Totalisator: Ein Wett-System, bei dem alle Einsätze in einen Pool gehen. Die Auszahlung wird basierend auf dem Gesamteinsatz und der Anzahl der Gewinner berechnet.
  • Torschützenwette: Torschützenwetten sind insbesondere im Bereich Fußball beliebt. Das gilt vor allem für attraktive Ligen, wie Premier League, oer aber auch erstklassige Wettbewerbe, wie die Champions League. Es gibt verschiedene Arten von Wetten auf Torschützen. Einerseits kann man auf den Torschützen im Spiel wetten. Andererseits gibt es eine spezielle Variante dieser Wette. Man kann nämlich auf den ersten oder letzten Torschützen während eines Spiels wetten. Auf den ersten Blick erscheinen Torschützenwetten ziemlich interessant. Wettanbieter preisen aber in der Regel eine hohe Marge in die Quoten ein.
  • Trixie: Das ist eine spezielle Variante von Systemwetten. Sie besteht aus drei Spielen mit drei Doppelwetten (2 aus 3 System) und einer Dreifachwette (Kombiwette). Das macht dann insgesamt vier Wettscheine.

U

  • Umsatzbedingungen: Die Bedingungen, die erfüllt werden müssen, bevor Bonusgelder oder Gewinne daraus abgehoben werden können. Ähnlich wie Rollover-Bedingungen.
  • Über/Unter Wette: Das Gleiche wie Over/Under-Wette. Man setzt darauf, ob ein bestimmtes Ereignis über oder unter einem festgelegten Wert liegt.
  • Underdog: Das ist ein Außenseiter, der wahrscheinlich nicht gewinnen wird. Somit haben diese Tipps in der Regel hohe Quoten.
  • Unit / Einheit: Units (auch Einheiten genannt) ermöglichen die Angabe der Höhe des Wetteinsatzes. Das sind imaginäre Einheiten, die jeder Spieler, unabhängig von seinen finanziellen Möglichkeiten, ähnlich betrachten kann. Der Mindesteinsatz entspricht einer Unit (1 von 10). Der maximale Einsatz liegt bei zehn Units (10/10).
  • Unterhaltungswette / Gesellschaftswette: Unterhaltungs- oder Gesellschaftswetten werden nicht auf Sportereignisse abgeschlossen. Diese Wetten umfassen Ereignisse aus dem Sozialleben.

V

  • Value Bet: Eine Wette, bei der die Quoten des Buchmachers höher sind, als der Wettende für das tatsächliche Eintreten des Ereignisses einschätzt.
  • Verifizierung: Der Prozess, bei dem ein Wettanbieter die Identität eines Kunden überprüft, oft durch das Anfordern von Dokumenten wie Personalausweis oder Passport.
  • Virtuelle Sportwetten: Wetten auf computergenerierte Sportereignisse. Die Ergebnisse werden durch Zufallsgeneratoren bestimmt.

W

  • Wager: Ein Begriff aus dem amerikanischen Englischen für „Wette“.
  • Wettanbieter: Ein Unternehmen oder eine Plattform, die Sportwetten anbietet. Synonym zu «Anbieter».
  • Wettbörse: Eine Plattform, auf der Wettende direkt gegeneinander wetten können, anstatt gegen einen Buchmacher. Da kann man seinen Wettschein an andere Mitspieler verkaufen.
  • Wettbüro: Anderes Wort für Wettanbieter, Buchmacher oder Bookie. Das ist ein Unternehmen, bei dem man Wetten platzieren kann.
  • Wettforum: In einem Wettforum können Sportwetten-Fans ihre Erfahrungen und Meinungen austauschen.
  • Wettguthaben: Das ist das Geld, das man auf seinem Wettkonto hat.
  • Wett-Konfigurator: Mit Wett-Konfiguratoren können Spieler ihren Wettschein erstellen.
  • Wettkonto: Das ist das Konto bei einem Wettanbieter. Darauf zahlt man Geld ein und setzt Wetten. Gewinne werden auf dieses Konto eingezahlt und vom Spieler dann in Echtgeld ausgezahlt.
  • Wettlimits: Die maximalen und minimalen Beträge, die auf ein bestimmtes Ereignis oder eine bestimmte Wette gesetzt werden können.
  • Wettmarkt: Die spezifischen Optionen oder Möglichkeiten, auf die innerhalb eines Spiels oder Ereignisses gewettet werden kann, z.B. Siegwetten, Handicap-Wetten, Torwetten usw.
  • Wettreihe: Wettreihen sind vor allem bei Systemwetten relevant. Grundlegend sind Systemwetten eine Reihe verschiedener Kombiwetten. Eine Wettreihe ist also eine Kombination von verschiedenen Sportereignissen.
  • Wettsteuer: Eine Steuer, die in einigen Ländern auf Sportwetten erhoben wird. In Deutschland z.B. beträgt sie 5% des Wetteinsatzes. Sie wird entweder vom Wettanbieter oder vom Wettenden selbst getragen.
  • Wettstrategie: Ein geplanter Ansatz oder eine Methode, die von Wettenden verwendet wird, um ihre Chancen auf einen Gewinn zu maximieren und Verluste zu minimieren. Dies kann durch Analyse von Statistiken, Trends und anderen Faktoren erreicht werden.
  • Wett-Tipps: Empfehlungen oder Vorhersagen von Experten oder erfahrenen Wettenden bezüglich des Ausgangs eines Sportereignisses. Sie dienen oft als Leitfaden für weniger erfahrene
  • Wettvorschau: Eine detaillierte Analyse oder Bewertung eines bevorstehenden Sportereignisses, die oft von Experten verfasst wird und Informationen über Teams, Spieler, Form, Verletzungen und andere relevante Faktoren enthält.
  • Wettschein: Ein Dokument oder digitaler Beleg, der die Auswahl und den Einsatz des Wettenden, die angebotenen Quoten und den potenziellen Gewinn zeigt. Er dient als Nachweis für die abgeschlossene Wette.
  • Wettvermittler: Eine Person oder Organisation, die im Auftrag von Wettenden Wetten bei Buchmachern platziert. Sie können oft bessere Quoten oder höhere Wettlimits bieten, da sie mit mehreren Buchmachern zusammenarbeiten.
  • Wettzertifikat: Ein Dokument oder Zertifikat, das von Regulierungsbehörden ausgestellt wird und bestätigt, dass ein Wettanbieter die erforderlichen Standards und Vorschriften erfüllt, um legal zu operieren.

X

  • X: X oder 0: Remis, bzw. Unentschieden.

Y

  • Yankee: Ist eine Systemwette. Sie besteht aus vier Spielen mit sechs Doppel-, vier Dreifach- und einer Vierfachwette. Das sind insgesamt elf Wetten.

Z

  • Zahlungsmethoden: Die verschiedenen Optionen, die Wettenden zur Verfügung stehen, um Geld auf ihr Wettkonto einzuzahlen oder von dort abzuheben. Beispiele sind Kreditkarten, E-Wallets, Banküberweisungen und Kryptowährungen.
  • Zeitliche Beschränkungen: Limits oder Fristen, die von Wettanbietern für bestimmte Aktionen oder Angebote festgelegt werden, z.B. wie lange ein Bonusangebot gültig ist oder wie lange man Zeit hat, die Bonusbedingungen zu erfüllen.
  • Zwei-Weg-Wette: Wette bei denen es kein Unentschieden gibt. Es gibt also nur zwei mögliche Ausgänge (beispielsweise Sieg eines oder des anderen Tennisspielers).